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Jugendclub "Manege" PDF Drucken E-Mail
Von 1998 - 2001 führte FUSION e.V. Kunst- und Kreativprojekte im damals noch staatlich betriebenen Jugendclub Haus Wetzlar in der Rütlistraße, der ab 1999 MANEGE hieß, durch. Von 2002 - 2012 war FUSION e.V. Träger des Jugendclubs MANEGE und verankerte das Konzept, Jugendliche in kreative Arbeiten einzubinden und sie auf den Weg zu bringen, Verantwortung zu übernehmen. So wurde der Club teilweise von Jugendlichen selbst organisiert: Tresendienste, die Verschönerung des Hauses sowie das Angebot verschiedener Workshops wurden von Jugendlichen übernommen. Schon von außen sieht man bis heute, dass in der MANEGE  Kunst, Kreativität und Phantasie einen hohen Stellenwert hatten. Die Fassade ist mit Objekten aus Polyester gestaltet, die Wände sind mit Mosaiken und Graffiti kunstvoll bearbeitet. Überall ist es bunt und lebendig. Die Kunst war Mittel der Kommunikation zwischen den Jugendlichen. Sie ermöglichte ihnen, ungezwungen aufeinander zu zugehen und Kontakt aufzunehmen. In einem großen Saal mit Bühne spielten Kinder Tischtennis, lernten Jonglieren, Akrobatik und Break- und Streetdance, übten Choreographien und Theaterimprovisationen. Im Tonstudio mixten sie ihre Musik. Andere saßen gemütlich im Café, spielten Schach oder Backgammon oder unterhielten sich einfach nur. Im Jugendclub MANEGE konnte jeder tun, wonach ihm der Sinn stand, solange er sich an die Grundregel hielt: Respekt! Die Atmosphäre und der Umgang miteinander waren familiär und entspannt. Für viele Kinder und Jugendliche war die MANEGE ein zweites Zuhause. In der offenen Kunstwerkstatt konnten sie miterleben, wie aufwendige Kunstobjekte entstanden und unter professioneller Anleitung das Gestalten von Kunstobjekten oder das Schweißen und die Verarbeitung von Metall und Holz erlernen. Hier wurden  die Objekte, die auf der Rütlistraße stehen, Spielplatzelemente für den Rütlispielplatz und den Spielplatz am Maybachufer 5 sowie Masken, Kostüme und fahrbaren Skulpturen für die Teilnahme am alljährlich stattfindenden „Karneval der Kulturen“ angefertigt. 2004 erhielt die Gruppe von FUSION e.V. den Preis für den schönsten Wagen beim Karneval.

Das Angebot der MANEGE richtete sich vorrangig nach dem Bedarf der Besucher. Man reagierte spontan auf die Wünsche und Nachfragen der Kinder und Jugendlichen. Kreative, phantasievolle Initiativen und Anregungen wurden aufgenommen und nach Möglichkeit gefördert. In dieser Flexibilität und Offenheit lag die Stärke der MANEGE. Für die Heranwachsenden war die MANEGE eine Anlaufstelle, in der sie Leute fanden, die sie ernst nahmen und ihnen aktive Unterstützung boten. Sei es bei Problemen mit der Justiz, bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche, bei Hausaufgaben oder privaten Schwierigkeiten, das Team von FUSION hatte stets ein offenes Ohr und half bei der Lösungsfindung. Ziel dabei war es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, ganz im Sinne von ‚Laotse’:

„Gibst du einem Mann einen Fisch, nährt er sich einmal. Lehrst du ihn das Fischen, nährt er sich ein ganzes Leben.“
 
Die gesamte Arbeit in der MANEGE beruhte auf einem Konzept aus dem Jahr 2002, das hier nachgelesen werden kann: Konzept MANEGE
Im Juli 2012 endete die Arbeit von FUSION e.V. in der MANEGE und damit eine Ära innovativer inspirierter Jugendarbeit in Berlin-Neukölln.
Link: Galerie 4 > Manege + Fusionstreet
 
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