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Erasmus+ Projekt in Strausberg PDF Drucken E-Mail

Sichtbar werden! Jugend und öffentlicher Raum – Kreative Raumstrategien als innovative Werkzeuge in der Jugendarbeit.

Ein Erasmus+ Projekt von FUSION e.V. in Kooperation mit Kulturlabor Trial & Error e.V. und Partnerorganisationen aus 10 europäischen Ländern.

Das Projekt wurde vom 15.10.-25.10 2014 in Strausberg durchgeführt.

 

Das Projekt reagierte auf das Bedürfnis junger Menschen, im öffentlichen Raum sichtbar zu werden und damit ihren Einfluss und ihre Wirksamkeit bei der Bildung der öffentlichen Meinung und in der Sphäre des politischen Diskurses zu steigern.

40 kreative junge Menschen und Jugendarbeiter aus 10 Programm- und Partnerländern waren eingeladen, die Beziehung zwischen Jugend und öffentlichem Raum und die Chancen von Jugendlichen, an politischen, sozialen und kulturellen Prozessen in ihren jeweiligen Ländern teil zu haben, zu diskutieren, zu überdenken und in Handlungsmöglichkeiten umzusetzen. Auf der Grundlage unserer je spezifischen Erfahrungen mit diesem Thema konnten wir existierende Raumstrategien untersuchen, wie sie beispielsweise in verschiedenen kulturellen Bereichen wie Stadtplanung, Architektur, Kunst, Creative Activism, Urban Interventions in ihren legalen und illegalen Formen gefunden werden können, und ihre Brauchbarkeit als Werkzeuge und Methoden einer effizienten Jugendarbeit diskutieren, Werkzeuge, die dazu beitragen können,  neue Möglichkeiten und neue Räume für die Motivierung, Aktivierung und Partizipation junger Menschen in unterschiedlichen Ländern und im Prozess der Bildung einer demokratischen europäischen Bürgeridentität zu schaffen.

Der 11-tägige Trainings- und Vernetzungskurs  fand statt vom 15.-26. Oktober 2014 in Strausberg, einer kleinen Stadt im Umland von Berlin. Die Distanz zwischen Strausberg und Berlin beträgt etwa 30 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf einem 28 ha großen Gelände, auf dem sich Wald, historische Ruinen aus der DDR-Zeit, Werkstätten, Seminarräume und Übernachtungsmöglichkeiten befinden, arbeitete die Empfängerorganisation FUSION-Intercultural Projects Berlin e.V. zusammen mit dem Kooperationspartner Kulturlabor Trial&Error an der Konstruktion einer kulturellen Schnittstelle zwischen urbanen und ländlichen kulturellen Formen, die kulturelle und ökologische Aspekte verbindet und Methoden nichtformaler Bildung und neue Formen kultureller Praxis erforscht und in einer Jugend-Kunst-Werkstatt praktisch erprobt.

Der Kurs umfasste die Vermittlung und Diskussion theoretischer Grundlagen, Exkursionen und praktisches Training. Die Teilnehmer/innen berichteten von der Verfügbarkeit des öffentlichen Raums für die Bedürfnisse junger Menschen in ihren Herkunftsländern und über ihre eigene Praxis und ihre Aktivitäten in Bezug auf Interventionen in öffentliche Räume. Das verschaffte der Gesamtgruppe einen Überblick über die Rollen und Chancen von jungen Menschen in der aktuellen politischen und kulturellen Situation in verschiedenen europäischen Regionen. Nach einer grundlegenden Einführung in das facettenreiche Thema „Raum“ wurden Aspekte des Themas mit Experten aus den Bereichen Kunst und Jugendarbeit diskutiert und vertieft, Beispiele für good practice bei der partizipativen Gestaltung und Veränderung öffentlicher Räume für die Bedürfnisse junger Menschen in Berlin und Strausberg wurden besucht, aber auch negative Tendenzen, wo reale Stadtentwicklung über die Bedürfnisse der Menschen hinweg geht, konnten besichtigt und analysiert werden. Bei Exkursionen und in den Werkstätten zusammen mit Künstlern wurden praktische Fähigkeiten und Erfahrungen durch Methoden nichtformalen Lernens und skill-sharing ausgetauscht und entwickelt.

Die Teilnehmer/innen konnten durch die verschiedenen Aktivitäten ein erweitertes und differenzierteres Bild von den Bedürfnissen und Möglichkeiten junger Menschen in Bezug auf die Nutzung öffentlicher Räume gewinnen, sowie ein tieferes Verständnis der Bedeutung von öffentlichen Räumen und Öffentlichkeit in demokratischen Gesellschaften. Bei den jüngeren und weniger erfahrenen Teilnehmer/innenerden konnte die Lust auf die Entwicklung kreativer künstlerischer Strategien und Interventionen in den öffentlichen Raum geweckt werden. Für die älteren und erfahreneren Teilnehmer/innen bedeutete das Kennenlernen der Arbeitsansätze und Methoden der anderen eine Bereicherung und Erweiterung der eigenen Theorie und Praxis.

Das Ergebnis des Trainings- und Vernetzungskurses war ein erstes Paket von Methoden und Werkzeugen, die von den Teilnehmer/innen bei der Arbeit mit Jugendlichen in ihren Ländern angewandt werden können und darüber hinaus die Grundlegung eines zukünftigen Kooperationsnetzwerks mit einigen Teilnehmern und Teilnehmerorganisationen zur weiteren  Entfaltung der theoretischen und praktischen Implikationen des Themas in verschiedenen Formaten und Projektkooperationen.

Zur guten Stimmung in der Gruppe und zur Motivation bei der Durchführung des komplexen und vielfältigen Programms trugen auch die abwechslungsreichen Abendunterhaltungen bei: Intercultural Evening, Parties, Lagerfeuer, gemeinsam musizieren, Filme, Blacklight Sessions, Dia-Shows, Karaoke, Restaurant- und Clubbesuche in Berlin.

 Dokumentationsmaterial zum Projekt gibt es unter folgendem Link:

 https://drive.google.com/folderview?id=0B3_nxysoXUa4cWYwSjZfRjJjX0E&usp=sharing  

 Das Projekt wurde gefördert über das Erasmus+ Programm der Europäischen Kommission.

 

 
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