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ZEBRA KAGEL Projekt PDF Drucken E-Mail

Reaktivierung, Entwicklung und nachhaltige Nutzung des Geländes Erich-Weinert-Str. 36 in Grünheide-Kagel, Brandenburg, Landkreis Oder-Spree

Fotos unter folgendem Link:

https://drive.google.com/folderview?id=0B3_nxysoXUa4NVNLUVFpdldUYmc&usp=sharing

● Das Gelände hat eine Gesamtfläche von 29.000 m², davon 2.185 m² bebaute Bruttogeschossfläche (drei ein- bis zweistöckige Häuser, hinzu kommen noch zehn Bungalows).  Es liegt im Landschaftsschutzgebiet am Ortsrand von Grünheide-Kagel, umgeben von Wald und in unmittelbarer Nähe zu mehreren Seen und ist von Berlin aus mit der S 3 bis Erkner und von dort mit dem Bus einfach zu erreichen.

Die Gebäude wurden 1970 errichtet und bis 2011 als Jugendbildungsstandort genutzt. Sie sind in einem soliden Zustand.

● Die Stiftung trias hat die Grundstücke erworben und mit FUSION e.V. einen Erbbaurechtsvertrag geschlossen.  Der Verein wird das Anwesen unter dem Namen ZEBRA KAGEL als Standort für Bildung, Kunst, Jugendarbeit und Erholung mit eigenständigem originellem Profil wiederbeleben.

● Der Hauptakzent des Reaktivierungsprojekts liegt dabei auf der Nutzung des Geländes für die Entwicklung und praktische Erprobung alternativer Formen kreativen  Lernens und Zusammenarbeitens, die auf Dialog, Persönlichkeitsentwicklung, kritisches Denken und  ganzheitliche, ökonomisch kooperative und ökologisch nachhaltige Strukturen, Selbstorganisation und soziale Verantwortung ausgerichtet sind.

● Das Gelände und die Gebäude werden künstlerisch gestaltet und ästhetisch aufgewertet, so dass ein origineller, attraktiver und inspirierender Ort für die Durchführung von anspruchsvollen Projekten und zur naturnahen Erholung entsteht. 

● Die Finanzierung des Betriebs des Geländes soll durch einen Projekt-, Seminar- und Beherbergungsbetrieb gesichert werden. FUSION e.V. wird sowohl eigenständige Bildungs-, Kunst- und Jugendprojekte durchführen, als auch Unterbringungsmöglichkeiten für andere Anbieter bereit stellen. Die Gebäude bieten die Möglichkeit zur Unterbringung von bis zu 120 Personen.

● Unser Entwicklungs- und Nutzungskonzept definiert den Standort als kulturelle Schnittstelle zwischen Berlin und dem ländlichen Raum Brandenburgs. In Berlin wird aufgrund der Umstrukturierung der Stadt Raum für freie Projektarbeit immer teurer und knapper. Auch für Jugendorganisationen und –initiativen gibt es Bedarf an gelegentlichem günstigem Projektraum außerhalb der Stadt. Die Gemeinden in Brandenburg bieten zu wenig kulturelle Partizipationsmöglichkeiten für junge Menschen in der ländlichen Region. Das Areal in Kagel bietet die Chance, beiden Bedürfnissen entgegen zu kommen und dadurch eine praktische Brücke zwischen Metropole und Umland zu bauen.

● Bei erfolgreicher Projektdurchführung haben wir in ein paar Jahren ein funktionstüchtiges, lebendiges und originelles Gelände mit klarem Profil, fest eingebettet in die Kulturlandschaft Berlin-Brandenburg, von dem  innovative Impulse für eine lebenswerte zukunftsoffene Gesellschaft ausgehen.

Finanzierung

Das erste Etappenziel der Projektentwicklung, die Sicherung  des Geländes durch Erwerb von der Berliner Immobilienmanagement GmbH und der privaten Eigentümerin, wurde im Mai 2016 erreicht.

Der Erbbaurechtsvertrag mit der Stiftung trias gibt FUSION e.V. die Möglichkeit einer gut überlegten, soliden und nachhaltigen Projektentwicklung. 

Der Verein und Freunde des Vereins teilen die Ziele der Stiftung trias und unterstützen die Stiftung mit einer Zustiftung.

Nach Abschluss des Erbpachtvertrags im Mai 2016 trägt FUSION e.V. die Verantwortung und die Kosten für die Entwicklung und den Betrieb des Geländes. Die technische Infrastruktur (Elektrizität, Wasser, Heizung), die mehrere Jahre lang stillgelegt war, muss fachgerecht instand gesetzt werden. Einige bauliche Reparaturen und  Renovierungen stehen an. Die Räume wollen gestaltet und eingerichtet werden.

Eine Kostenschätzung durch ein Architekturbüro veranschlagt für die fachgerechte Instandsetzung für die Wiederinbetriebnahme der Gebäude eine Summe von 300.000 Euro.

Deshalb sind wir, um möglichst schnell nach dem Kauf noch in diesem Sommer mit der Instandsetzung beginnen und Betriebskosten, die von Anfang an anfallen, decken zu können, auf Hilfe und Unterstützung durch Spenden an den Verein angewiesen.

FUSION e.V. ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Auch Darlehen zu fairen Konditionen sind uns willkommen, um die Startphase zu bewältigen.

Wer uns durch eine Spende oder einen Direktkredit hilft, den Ort in Kagel aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken und wieder mit Leben zu erfüllen, beteiligt sich an einem  Projekt, das heute und in Zukunft junge Menschen wirksam dabei unterstützt, ihre Potenziale zu entdecken und zu entwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft als verantwortungsvolle engagierte Bürger zu finden.

Denn genau das ist es, was FUSION e.V. seit 20 Jahren tut und an dem neuen Standort in Kagel intensiv weiterführen wird.

Darüber hinaus steht der Ort auch allen, die seine Entwicklung unterstützen und mit tragen, dauerhaft zum Mitdenken, für Kommunikation, Dialog und zur Entspannung und Erholung zur Verfügung.

Spenden an FUSION e.V. unter dem Betreff „Projekt Kagel“ :

             IBAN: DE27 4306 0967 1116 2806 00

            GLS Gemeinschaftsbank

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 Die Zielsetzung für die Nutzung des Grundstücks, wie sie im Erbaurechtsvertrag mit der Stiftung trias für 99 Jahre festgelegt wurde:

- Bildung, Kunst und Kultur sind wesentliche Bestandteile einer demokratischen Gesellschaft und brauchen neben den dafür zuständigen staatlichen Institutionen das mitgestaltende Engagement und die Partizipation verantwortungsbewusster Bürger. Die demokratische Gesellschaft entwickelt und verändert  sich und kann sich den jeweils aktuellen Herausforderungen und Problemen nur wirksam stellen, wenn  sie von einer starken  couragierten  Zivilgesellschaft  gestaltet und getragen wird.

 - Gemäß diesem Prinzip hat die umfassende Bildung von jungen Menschen, die Einübung kritisch-konstruktiven Denkens und die Entwicklung von kommunikativen und sozialen Kompetenzen sowie ihre Befähigung zu kultureller Teilhabe hohe Priorität für die Sicherung einer nachhaltig  demokratischen, offenen Gesellschaft, die den Werten des Humanismus und der Aufklärung verpflichtet ist und die für individuelle Grundrechte, Chancengleichheit und den bewussten Umgang mit begrenzten Ressourcen und ökologischer Bestandserhaltung zur Sicherung der Zukunft  einsteht.

 - Der Hauptakzent bei der gemeinwohlorientierten Nutzung des Anwesens soll daher auf Bildung, Kunst, Kultur und Jugendarbeit in Verbindung mit aktiver, erfahrungsorientierter und naturnaher Erholung liegen.

 - Für Menschen, die im Rahmen der genannten Zielorientierungen auf dem Gelände tätig sind, soll die Möglichkeit von  temporärem  oder dauerhaftem selbstorganisiertem Wohnen geschaffen werden.

 - Grund und Boden soll nicht als Ware behandelt werden. Die Grundlage alles "Lebendigen" ist die Erde, der Boden, der das Leben trägt und nährt. Der Boden ist lebensnotwendig, wie Sonne, Regen und Luft. Der Stiftung trias als Instrument für Menschen, die diese Haltung im Bewusstsein verankern und in praktisches Handeln umsetzen wollen, fühlen wir uns verbunden und möchten dazu beitragen, dass Initiativen, die Fragestellungen des Umgangs mit Grund und Boden, zukunftsfähiger Bildung, ökologischer Verhaltensweisen und neuer Formen des sozialen Miteinanders aufnehmen, gefördert werden.

 

 

 
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