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Ein deutsch-griechischer Trainingskurs für Jugendarbeiter zum Thema Migrationsgesellschaft

Ort: ZEBRA KAGEL

Zeit: 8. – 15. Dezember 2019

 Seit der Gründung von FUSION-Intercultural Projects Berlin  e.V. im Jahr 1996 als Reaktion auf Rassismus und Xenophobie bildet das Thema Migrationsgesellschaft einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Mit dem ZEBRA KAGEL hat FUSION e.V. einen Ort aufgebaut, an dem die Auseinandersetzung mit dem Thema in entspannter angenehmer Atmosphäre vertieft werden kann. (https://zebrakagel.de )

Migration verändert Gesellschaften und fordert von uns allen eine Haltung ein. Eine einfache, unreflektierte Reaktion auf Migranten ist Angst, auf der Ideologien der Abschottung und Ausgrenzung und das Wiedererstarken nationaler Identitätsmuster aufbauen können.

Diese Anti-Haltung gegenüber Migranten ist während der letzten Jahre in ganz Europa immer stärker geworden und bildet die Matrix für obskure und gefährliche, auf längst überwunden geglaubte ideologische Vorbilder  zurück greifende politische Bewegungen und gesellschaftliche Milieus.

Eine auf demokratischen Grundwerten basierende Gesellschaft muss sich, nicht nur aus Gründen der Humanität, sondern auch zu ihrem eigenen Schutz gegen antidemokratische Tendenzen, den Herausforderung durch Migration stellen und Ideen und Methoden entwickeln, die dabei helfen, die Migrationsgesellschaft im Alltag der Menschen positiv zu gestalten und Zuwanderung als positive Ressource gesellschaftlicher Entwicklung erfahrbar zu machen.  

In einer Welt, in der komplexe Problemkonstellationen zahlreiche Menschen in Bewegung setzen, um sich in Sicherheit zu bringen und andere ihre Sicherheit dadurch bedroht sehen,  ist das die wichtigste pädagogische Herausforderung. Es geht um die Schaffung einer Kultur der Akzeptanz als  tragendes Fundament der Migrationsgesellschaft.

Der von FUSION e.V. angebotene Trainingskurs für deutsche und griechische Jugendarbeiter dreht sich deshalb um die Frage, wie das Thema Migrationsgesellschaft bei der Arbeit mit jungen Menschen so behandelt werden kann, dass Jugendliche Interesse zeigen und lernen, sich gesellschaftlich zu engagieren, so dass Einheimische und Zugewanderte, als Bürger eines demokratischen Europa friedlich zusammen leben können.

Der deutsch-griechische Dialog ist deswegen besonders spannend, weil sich in beiden Ländern aufgrund der geographischen Lage und des ökonomischen Gefälles zwischen Nord- und Südeuropa  unterschiedliche Modelle von Migrationsgesellschaften herausbilden.

Der Austausch von Erfahrungen wird für beide Seiten bereichernd sein und dazu beitragen, sich gegenüber den zukünftigen Herausforderungen besser positionieren zu können.


 

Weitere Infos und Anmeldung unter folgendem Link:

https://drive.google.com/file/d/1LrD9ItLA0LpIU5Q9RmABt7aVHTbpQiPh/view?usp=sharing