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1996:  Gründung des gemeinnützigen Vereins FUSION-Intercultural Projects Berlin e.V..  Die Gründungs- und Vorstandsmitglieder Wolfgang Janzer und Martha Galvis de Janzer sind Ideengeber und Mitinitiatoren des jährlich stattfindenden „Karneval der Kulturen“.

1997:  Kreative Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Schöneberg und im Rollbergviertel in Neukölln. Teilnahme am „Karneval der Kulturen“.

1998: Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Stadtteilen in einer Fabriketage auf dem Gelände des YAAM-Club in der Cuvrystraße in Kreuzberg. Zusammenarbeit mit dem YAAM-Club und OUTREACH Neukölln.

Teilnahme am „Karneval der Kulturen“  und der LOVEPARADE  mit Jugendlichen deutscher, türkischer und arabischer Herkunft aus Kreuzberg, Neukölln und Marzahn.

Finanzierung: Die Projekte der Jahre 1996 – 1998 wurden ohne öffentliche Förderung durchgeführt. Die kostenaufwendige Teilnahme an der LOVEPARADE 1998 wurde gesponsert von der Firma Musik Produktiv, die die Startgebühren und die LKW-Miete bezahlte sowie die Sound- und Lichtanlage zur Verfügung stellte.

Sommermonate 1998: Maskenbau-Projekt mit Kindern auf dem Reuterplatz in Neukölln. Das Projekt wurde finanziert von der Jugendförderung Neukölln.

1998 – 2001:
Betrieb der offenen Kunstwerkstatt im Kinder- und Jugendzentrum „Manege“ in Neukölln im Auftrag der Jugendförderung Neukölln.

1999: Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe durch das Bezirksamt Neukölln. FUSION e.V. wird korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Juli 1999: Teilnahme am UNICEF-Kinderfestival im Rathaus Neukölln.

Sommermonate 1999:
Künstlerische Gestaltung der Fassade des Kinder- und Jugendzentrums „Manege“ im Auftrag des Hochbauamtes Neukölln. Kreativ- und Spielaktionen mit Kindern und Jugendlichen auf dem Reuterplatz in Neukölln im Auftrag der Jugendförderung Neukölln.

1999 bis 2000: Schaffung von Arbeitsplätzen für 18 arbeitslose Jugendliche im Rahmen des Arbeitsförderungsprogramms „Integration durch Arbeit“ (IdA) in Zusammenarbeit mit den Beschäftigungsgesellschaften „Neuköllner Arbeit“ und „A&QUA“

1999 / 2000 / 2001: Teilnahme am „Karneval der Kulturen“ mit zahlreichen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen als eine der größten und spektakulärsten Gruppen.
Beginn eines langfristig angelegten Projekts in der Rütli-Oberschule in Neukölln: Künstlerische Gestaltung des Treppenhauses der Schule in Zusammenarbeit mit Schülern verschiedener Klassen und der BK-Lehrerin (bis Frühjahrssemester 2001 im Rahmen eines Kurses der VHS Neukölln).

2000:  Januar – April: Ausstellung von FUSION -Objekten im Rathaus Neukölln und in der VHS Neukölln.

Frühjahr 2000: Planung und Einrichtung des Kommunikationstreffpunkts KIOSK Reuterplatz im Auftrag der Jugendförderung Neukölln.

April 2000 bis Juni 2001: Betrieb des KIOSK Reuterplatz, Aktionen auf dem Reuterplatz mit Kindern, Jugendlichen und Anwohnern.

2001:  Im Juni Beendigung der Projektarbeit in der MANEGE und im KIOSK auf dem Reuterplatz.

Juli 2001 bis September 2002: Betrieb eines offenen Ateliers in der Pannierstrasse 58.
Der Betrieb des Ateliers wurde unterstützt von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Firma Heimwerkerbedarf H.-J. Neumann.

2002: Durchführung des Projekts „Kunst im Kiez“ in Marzahn. Im Auftrag der Quartiersagentur Marzahn Nord-West wurden in der FUSION-Werkstatt in der Eichhorster Straße in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen sechs großformatige Skulpturen aus Stahl und Polyester gebaut, die im öffentlichen Raum installiert wurden.
Anschlussprojekt: Seit Herbst 2003 gestaltet FUSION im Auftrag der Quartiersagentur Marzahn Nord-West und gefördert aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ in Zusammenarbeit mit den Firmen G.U.T. Consult und 0815/Industries die Fassade eines Nachbarschaftsheimes in der Rosenbeckerstraße 25 in Marzahn-Ahrensfelde.

Seit 23. September 2002 ist FUSION auf der Basis eines dreijährigen Nutzungs- und eines Leistungsvertrages mit der Abteilung Jugend des Bezirksamtes Neukölln Träger des Kinder- und Jugendzentrums MANEGE. Die Räumlichkeiten im Obergeschoss werden von der AWO für ein Berufsorientierungsprojekt genutzt.

Durchführung zahlreicher Projekte mit Kindern und Jugendlichen: Betrieb einer Kunstwerkstatt in der MANEGE, in der in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen großformatige Objekte hergestellt werden: 2002 Herstellung von drei Litfasssäulen in Form von Fliegenpilzen, die an verschiedenen Plätzen in Neukölln installiert wurden. Das Projekt wurde gefördert über das LOS-Programm.

2003: Herstellung von drei großformatigen Tierskulpturen für den Schulhof der Hermann-Sander-Grundschule in Neukölln in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der Schule. Das Projekt wurde durchgeführt in Kooperation mit Agrarbörse Deutschland Ost e.V. und dem Architekturbüro Hollricher.

2004/2005: Herstellung von Straßenmöbeln aus Stahl und Polyester, eines Café-Schildes, zweier FUSION-Go-Karts sowie eines fahrbaren Tresens für die FUSIONSTREET.

Seit Oktober 2002 ist FUSION e.V. Träger des Projekts „Jugendstrasse“, das in einem mehrjährigen Prozess aktiver Sozialraumgestaltung unter Partizipation von Jugendlichen und Anwohnern die Rütlistrasse in Neukölln zu einer neuen Form von städtischem Raum umwandeln wird, in dem Schule, Freizeit und Arbeit vernetzt werden. Das Projekt wurde gestartet in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, dem Quartiersmanagement Reuterplatz, verschiedenen Fachabteilungen des Bezirksamtes Neukölln und der Arbeiterwohlfahrt. Die ersten beiden Projektphasen wurden finanziert aus Mitteln des Bund-Länder-Fonds „Soziale Stadt“.

1. Projektphase 2002/2003: Baumaßnahmen
  • Aufbau eines Projektbüros in der Pannierstrasse 58  (seit September 2004 im Jugendclub MANEGE, Rütlistrasse 1-3). Für den Betrieb des Büros gab es  zusätzliche finanzielle Unterstützung vom Institut für Zukunftsforschung und Technologiebewertung (IZT).
  • Durchführung eines Planungsworkshops mit Jugendlichen und Schülerinnen und Schülern der Rütli-Oberschule
  • Durchführung von zwei Bürgerversammlungen (Dezember 2002 / Februar 2003) in der MANEGE
  • Bau von zwei 4m hohen und jeweils 2,5 Tonnen schweren Eingangsskulpturen für die Jugendstrasse in der Kunstwerkstatt der MANEGE zusammen mit Kindern und Jugendlichen im April/Mai 2003
  • Durchführung eines Straßenfestes mit Auftritten von Kool Savas und Antagon theaterAKTion im April 2003
  • Sperrung der Rütlistraße für den motorisierten Verkehr im Juni 2003
  • Bau einer Café-Terrasse aus Stahl und Holz in der Kunstwerkstatt der MANEGE
  • Durchführung eines Straßenfestes unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky in Zusammenarbeit mit alleins e.V. aus Köpenick: Live – Auftritte von P.R. Cantate, Culcha Candela u.a.
  • Begrünung der Jugendstraße durch großformatige Pflanzenkübel

2. Projektphase 2004: Soziokulturelle Projekte
  • Eröffnung der Open-Air-Ausstellung „Das bin ich“ unter der Schirmherrschaft des Integrationsbeauftragten des Landes Berlin, Günter Piening, im April 2004. 50 großformatige Fotos, die in Zusammenarbeit des Fotografen Volker Roloff mit Kindern und Jugendlichen in der  MANEGE entstanden sind, wurden von April – Oktober an Stahlseilen quer über die Strasse gehängt. Finanziert wurde die Ausstellung vom Deutschen Kinderhilfswerk.
  • Teilnahme am Karneval der Kulturen im Mai 2004 mit großformatigen fahrbaren Skulpturen, die in der Kunstwerkstatt der MANEGE zusammen mit Kindern und Jugendlichen hergestellt wurden. FUSION erhielt von der Jury den Preis für den schönsten Wagen.
  • Durchführung eines Theaterworkshops mit Antagon theaterAKTion aus Frankfurt/Main während der Sommermonate 2004, der am 30. Oktober mit einer spektakulären Aufführung in der Jugendstrasse endete.
  • Durchführung von Sportprojekten auf der Jugendstrasse und in der MANEGE.
  • Betrieb des Straßencafés vor der MANEGE zusammen mit Jugendlichen.
  • Einrichtung eines regelmäßigen Schülerfrühstücks für die Schülerinnen und Schüler der Rütli-Oberschule und der Heinrich-Heine Realschule.
  • Teilnahme an einem vom Quartiersmanagement Reuterplatz organisierten regelmäßigen „Runden Tischs“ zur Vernetzung aller Akteure der Jugendstrasse: FUSION e.V., AWO, Quartiersmanagement, Schulen, Kitas, Kinderbüro Neukölln, Jugendförderung, Anwohner der Jugendstrasse.
  • Durchführung eines sportorientierten Straßenfestes am 28. August 2004 mit Sportwettbewerben und Live-Musik.
  • Durchführung eines Kostüm-Design- Workshops
  • Durchführung von Tanz-Workshops
  • Initiierung eines politischen Bildungsprojekts in Zusammenarbeit mit der Rütli-Oberschule unter dem Titel „Jugendstrassenkonferenz“: Schülerinnen und Schüler der Rütli-Oberschule formulieren ihre eigenen Standpunkte hinsichtlich des gegenwärtigen Schulsystems und erarbeiten realistische Verbesserungsvorschläge.
  • Am 30. Oktober 2004 Abschluss der Open-Air-Saison durch eine spektakuläre Theateraufführung von Antagon theaterAKTion und ein Live Konzert der Gruppe „Casino Gitano“.


2005: Seit April 2005 werden die Verwaltung der Jugendstrasse durch das Projektbüro in der MANEGE sowie eine Reihe von acht Straßenveranstaltungen von der Abteilung Jugend des Bezirksamts Neukölln finanziert. In diesem Rahmen fanden 2005 folgende acht Veranstaltungen statt: warm up ‚o5-Saisoneröffnung, ein Kinderfest, eine ‚school is out’ – Party zum Beginn der Sommerferien, das Sportfest ‚fusionstreet competitionday’, ein Jugendbandfest, die Neukölln Olympiade ‚Olymp-X-Games’, ein Märchen- und Gauklerfest sowie das große Saisonfinale.

Weiterhin finden regelmäßig zahlreiche Street- und Breakdance-Kurse, zum Großteil durch die Jugendlichen selbst angeboten sowie Jonglage-, Akrobatik- und Sportworkshops in den Räumen der MANEGE und auf der Jugendstrasse statt. Finanziert werden diese Angebote aus Mitteln des Bund-Länder-Programms ‚Soziale Stadt’. Seit September wird für fortgeschrittene Tänzer eine halbjährige Ausbildung zu Tanzlehrern für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Ermöglicht wird diese Weiterqualifizierung durch eine Projektfinanzierung aus dem Programm ‚LOS – Lokales Kapital für Soziale Zwecke’.

Neben den aufgezählten Aktivitäten hat FUSION e.V. bei zahlreichen Veranstaltungen anderer Vereine, Organisationen und Initiativen in Form von Auftritten, Bühnendekoration, Workshops etc. mitgewirkt. Bei allen Aktionen waren Jugendliche engagiert und ehrenamtlich beteiligt.

Mitgliedschaften: FUSION e.V. ist vertreten im Migrationsbeirat Neukölln, im Quartiersbeirat Reuterkiez, in der Kiez-AG und in der Schulkonferenz der Rütli-Oberschule und ist beteiligt an der Entwicklung des Handbuchs Qualitätsmanagement der Berliner Jugendfreizeitstätten durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport.

2012 beendete FUSION e.V. die Arbeit in der MANEGE.

 
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