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Integration und Stärkung muslimischer Frauen und Mütter PDF Drucken E-Mail
Mit dem Projekt möchten wir ein spezielles Angebot für Mütter der uns besuchenden Kinder und Jugendlichen schaffen. Es handelt sich um muslimische, zum Großteil arabische Frauen, die bisher Hausfrauen und Mütter waren und kaum Kontakte außerhalb ihrer Familien haben. Trotz vieler Jahre in Deutschland sprechen sie kaum Deutsch und wissen wenig über die Stadt und das Land, in dem sie leben. Wir möchten diese Frauen durch ein regelmäßiges, inhaltliche weit gefächertes Angebot zu einer aktiven Integration motivieren und ihnen Wege in ein eigenständiges Leben in unserer Gesellschaft aufzeigen. Sie sollen in ihrer Selbständigkeit gestärkt werden, um auch zu aktiven Unterstützerinnen ihrer Kinder zu werden. So ist das Projekt sowohl Frauen- als auch Elternarbeit.

Das Projekt setzt sich zusammen aus praktischen künstlerischen und handwerklichen Tätigkeiten, Beratungs- und Unterstützungsangeboten, Sprachförderung und dem Kennenlernen ihres städtischen Umfeldes. Da das Projekt in den Räumen des Kinder- und Jugendzentrums MANEGE stattfindet, werden die Teilnehmerinnen auch in andere Projekte unseres Vereins und die tägliche Arbeit eingebunden. Die Teilnehmerinnen arbeiten im Rahmen unseres künstlerisch-gestalterischen Schwerpunktes an der Entstehung von großformatigen Skulpturen und Straßenmöbeln mit. FUSION e.V. wird im Auftrag des Quartiersmanagement Reuterplatz den Spielplatz in der Rütlistraße neu gestalten, wobei für bestimmte Arbeitsschritte auch die Frauen eingebunden werden. Außerdem sollen die Teilnehmerinnen im Rahmen der praktischen Tätigkeiten die gärtnerische Pflege der Pflanzenkübel in der "Jugendstrasse" übernehmen und in einer Nähwerkstatt eigene Kleidungsstücke sowie Kostüme für unsere Arbeit entwerfen und anfertigen.

Die praktischen Tätigkeiten sind der Schlüssel zum Erreichen der Frauen für Beratungs- und Unterstützungsangebote. Während der Arbeit ist viel Zeit für Gespräche, die thematisch von bewusster Ernährung, Gesundheit, Kindererziehung, Bildungssystem, Behördenumgang, Umgang mit Geld bis hin zu Partnerschaft und Sexualität reichen. Je nach den Wünschen der Teilnehmerinnen werden weitere Themen hinzukommen. In einer informellen und geschützten Atmosphäre können sich die Frauen offen über ihre Probleme austauschen und werden von den Projektanleiterinnen beraten und unterstützt. Während der Gespräche entwickeln sich die Deutschkenntnisse der Teilnehmerinnen weiter und sie werden darin gestärkt, weiterführende Deutschkurse aufzusuchen.

Als dritter Baustein sind Sport und Bewegung sowie das Kennenlernen des städischen Umfeldes angedacht. Einmal wöchentlich findet im Rahmen des Projektes ein Gymnastikkurs statt und es werden regelmäßig Stadterkundungen in Berlin und eventuell im Umland angeboten, bei denen die Frauen die Möglichkeit haben, Berlin über ihren Kiez hinaus kennen zu lernen.

Das Projekt stellt in seiner Gesamtheit ein sehr niedrigschwelliges Angebot für Frauen dar, das sie über die Einbindung in praktische Tätigkeiten für vielfältige Themen erreicht. Frauen, die ihr bisheriges Leben nur Hausfrauen und Mütter waren und wenig Kontakte nach außen haben, sollen lernen, sich selbständig in verschiedenen Bereichen des Lebens bewegen zu können.

Das Projekt startete im September 2007 und wird zunächst bis Ende Juni 2008 laufen. Es wird gefördert und unterstützt durch das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS)"

 
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